Menschliches Denken vs. Digitalisierung

Menschliches Denken vs. Digitalisierung

Moderne Technologien erleichtern uns so einiges im Alltag. Sie zeigen uns den kürzesten Weg von A nach B, warnen uns vor Unwetter und empfehlen uns Konsumartikel. Informationen sind einfach abrufbar und jederzeit verfügbar. Maschinen werden immer komplexer, sodass kaum einer mehr genau versteht, was er benutzt.

Der Fortschritt ermöglicht uns einiges. Wir haben unseren Kopf frei für komplexe Tätigkeiten und überlassen einfache Dinge der KI. Das ist zumindest unsere Wunschvorstellung. Langfristig besteht allerdings die Gefahr, dass wir unsere kognitiven Fähigkeiten vernachlässigen, wenn wir uns nur noch auf Maschinen und Programme verlassen. Es gilt, unsere Neugier beizubehalten und selbstständig Neues zu lernen. Wer langfristig alle Prozesse an Maschinen abgibt verliert Stück für Stück seine intellektuelle Mündigkeit.

Gerade die Unmengen von Informationen die uns jederzeit zur Verfügung stehen, können ein fantastischer Katalysator für Wissenssuchende sein. Wir müssen unserer Neugier nur freien Lauf lassen. Allerdings ist der Informationsstrom der uns geboten wird auch gefährlich. Große Mengen von Unterhaltungsangeboten sind schnell zur Hand und füttern den uns innewohnenden Schweinehund. Weiterbildung und forschen sind mentales Training und erfordern wie auch physisches Training ein gewisses Maß an Disziplin, sind aber langfristig mehr als lohnend. Aktives steuern der eigenen Aufmerksamkeit und die Selektion von Konsummedien nehmen immer weiter an Bedeutung zu und werden unsere Zukunft massiv bedingen.

Digitale Medien und KI bieten unglaubliche Möglichkeiten für die menschliche Entwicklung, bieten allerdings auch eine Herausforderung für unser Konsumdenken.

About the author: GEBHARDT AG

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