Frühjahrszeit – „Wildwuchs im Anwendungsgarten“ – Warum Anwendungskonsolidierung so wichtig ist!

Viele Unternehmen leiden durch historisch gewachsene IT an einer stark fragmentierten Anwendungslandschaft. Sie verwenden für sehr ähnliche oder sogar identische Aufgabenstellungen unterschiedliche Anwendungen. Das führt zu einem hohen Wartungs- und Schulungsaufwand und gleichzeitig werden die betroffenen Geschäftsprozesse langsamer, da unterschiedliche Anwendungen meist nicht reibungslos Daten miteinander austauschen können.

Dieser Wildwuchs entsteht häufig aus dringenden Bedarfen, für welche schnell Lösungen gefunden werden müssen, so dass strategische Vorgaben der Geschäftsführung übergangen werden.

Wie in einem Garten im Frühjahr an allen Ecken neue Pflanzen sprießen, entsteht so ein bunter Fleckenteppich von Anwendungen. Und wie in einem Garten von Zeit zu Zeit der Wildwuchs zurückgeschnitten werden muss, sollte dies auch mit der Anwendungslandschaft eines Unternehmens durchgeführt werden. Systematisch werden alle eingesetzten Anwendungen erfasst und deren Einsatzzweck erfasst und kategorisiert. Basierend auf dieser Analyse werden überflüssige Anwendungen #konsolidiert. Das Ergebnis ist eine zuverlässigere, transparentere und agilere Anwendungslandschaft, die die Geschäftsprozesse optimal unterstützt.

In der #Maschinenbaubranche führt eine #Anwendungskonsolidierung beispielsweise zu kürzeren Entwicklungszeiten und schnellerer Time-To-Market bei gleichzeitiger Reduktion der Komplexität, Verbesserung der Steuerbarkeit im Entwicklungsprozess und Ersparnissen bei den Lizenz- und Wartungskosten.

Aktuelles zum Datenschutz: DSGVO Checkliste

Aktuelles zum #Datenschutz: DSGVO Checkliste

Der Countdown läuft: nur noch 63 Tage bis zur DSGVO. Deswegen haben wir noch einmal unsere vorigen Artikel in einer kurzen Checkliste zusammengefasst:

  1. Es muss vertraglich geregelt sein, dass der Provider gegenüber dem Auftraggeber allein weisungsgebunden handeln darf. Für beauftragte Subunternehmer Zustimmung des Auftraggebers einholen.
  2. Erstellung einer Bestandsaufnahme der datenverarbeitenden Tätigkeiten.
  3. Einhaltung der #DSGVO muss belegbar sein.
  4. Ist eine DSFA zu erstellen? Also besteht mit der Verarbeitung der Daten ein hohes Risiko für die persönlichen Rechte und Freiheiten der Betroffenen? Dabei wichtige Faktoren: Verwendung und die Art neuer Technologien, hohe Datenmengen und die Umstände und der Zweck der Verarbeitung.
  5. Kontinuierliches Datenmanagement einführen. Protokolle persönlicher Daten müssen über den Zeitpunkt einer Tätigkeit, bzw. eines Ereignisses, die mit der Tätigkeit oder dem Ereignis befasste Person, bzw. Systemkomponente und den Zweck der Tätigkeit, informieren. Diese Protokolle dürfen nachträglich nicht weiter verändert werden.
  6. Für kurze Reaktionszeiten sorgen und einen Alarmplan erstellen. Bei Verletzung (rechtswidrige Zerstörung, Veränderung, Verlust, versehentliche Verletzung von Daten sowie Zugriff durch unbefugte Dritte) muss die zukünftige Aufsichtsbehörde nach DSGVO innerhalb von 72 Stunden informiert werden.
  7. Vor der Erhebung personenbezogener Daten muss eine Einverständniserklärung der betroffenen Person(en) eingeholt werden.
  8. Falls eine Benennungspflicht zum Datenschutzbeauftragten besteht, muss dieser bis zum 25.05.18 bei der Aufsichtsbehörde gemeldet werden.

Es werde LICHT-IT

Es werde LICHT-IT

Schatten-IT –  also das Phänomen, dass Mitarbeiter selbstständig und ohne Erlaubnis Internetdienste verwenden, die unter Umständen den Unternehmensstandards nicht entsprechen, ist ein häufiges und wichtiges Problem. Allerdings ließe sich dieses Phänomen – das bisher problematisch ist – auch in etwas Gutes wandeln.

Anstatt genereller Verbote würden sich flexible Richtlinien – die viel Eigeninitiative erlauben – anbieten. Mitarbeiter können so ihre Ideen leichter ausleben und direkter zum Fortschritt des Unternehmens beitragen. Das Problem der #Schatten-IT kann so schnell zu einem Innovationstreiber eines Unternehmens verwandelt werden.

Denn nur mit genügend Handlungsspielraum kann Innovation ideal gedeihen.

Blockchain – Brillantes Konzept oder nur heiße Luft?

Blockchain – Brillantes Konzept oder nur heiße Luft?

Zu nächst einmal: Was ist Blockchain?

Man kann sich #Blockchain vorstellen wie ein Register, das an alle teilnehmenden Knoten (bzw. Computer) verteilt ist. Diese Eintragungen sind voneinander abhängig und somit nachträglich schwer zu fälschen. Gleichzeit ist dieses Register doppelt geschützt, da es nicht an nur einem einzigen Ort liegt wo es eventuell manipuliert werden könnte, sondern im ganzen Netz gleichzeitig verteilt ist.

Dieses Register ist also nicht zentral und hat hohe Integrität. Und jetzt?

Hohe Transparenz! Dadurch, dass das Register an jedem Knoten vorhanden ist und die Eintragungen überall liegen, lassen sich einzelne Geschehnisse leicht einsehen.

Hohe Stabilität! Da die Daten nicht an einem einzigen oder ein paar wenigen Orten gespeichert sind, gibt es keine kritischen Stellen deren Ausfälle das ganze System lahmlegen würden.

Hohe Integrität – also hohe Zuverlässigkeit – von Daten ist essenziell beispielsweise bei Zahlungen (siehe #Kryptowährungen). Außer Währungen gibt es noch einige andere interessante Anwendungsideen und -beispiele von Blockchain.

Eine interessante Anwendung wäre zum Beispiel Wahlen mit Blockchain. So würde das Fälschen von Wahlergebnissen massiv erschwert und durch gute Pseudonymisierung kann auch Anonymität erhalten bleiben.

Eine weitere gute Möglichkeit sind sogenannte Smart-Contracts. Also automatisierte Programme, die durch äußere Events ausgelöst eine finanzielle Aktion auslösen. Sagen wir, Alice wettet mit Bob, dass der FC Herbertshausen gegen Gustavhofen United gewinnt. Der Einsatz ist jeweils 10 (interne Währung). Beiden werden jetzt 10 vom Konto abgezogen und nach dem Spiel wird vom System automatisch 20 auf das Konto des Gewinners überwiesen. Alice und Bob sind somit weder der Willkür des anderen, noch der Willkür eines Dritten ausgesetzt. Der Smart-Contract ist nämlich Teil des Systems und somit dezentral auf vielen (allen) verschiedenen Knoten.
Obiges ist natürlich nur ein Beispielszenario. Bei Optionenhandel auf dem Finanzmarkt wäre sowas in großem Rahmen nützlich.

Mit Hilfe von Smart-Contracts ließe sich auch eine Mittelmannfreie Form von Shareconomy umsetzen. Nicht genutzte Ressourcen werden über Blockchain bereitgestellt. Dann kann ein Unternehmen (oder eine Privatperson), welches diese Ressourcen selbst benötigt – aber nicht hat – sie über Blockchain in Anspruch nehmen. Dabei wird direkt der Bereitsteller via Smart-Contract bezahlt und der Mittelmann fällt weg. So sind Unternehmen in der Lage, wenig genutzte Ressourcen häufiger einzusetzen und somit den Effizienzgrad zu steigern.

Blockchain könnte auch die Verwaltung und Handhabung von geistigem Eigentum im Internet nachhaltig verändern. Wenn geistiges Eigentum via Blockchain eingetragen wird, wird es ein Leichtes zu verfolgen, wem was gehört. Außerdem wäre es möglich, Lizenzen via Smart-Contracts abzuwickeln. Somit hätte man ein sehr integres, komplett transparentes Register für Copyright. Weiterhin könnte man unmissverständlich nachweisen, wann und wie die Rechte erworben wurden.

Die Anwendungsmöglichkeiten von Blockchain sind vielfältig und es gibt noch viel Raum für Innovation. Wo es mit Blockchain nachher tatsächlich hingeht lässt sich bisher nur erahnen. Klar ist, dass diese Technologie ihre Anwendung finden wird.

Was ist künstliche Intelligenz und was kann sie eigentlich?

Zunächst einmal ist der Begriff künstliche Intelligenz klar überhyped und untererklärt. Künstliche Intelligenz (kurz: KI oder AI für „artificial intelligence“) stellt für uns intuitiv dar, dass eine Maschine denkt wie ein Mensch. Dies ist aber weit gefehlt. Obwohl teilweise hirnähnliche Strukturen wie neuronale Netzwerke für das künstliche Lernen genutzt werden, hat das mit der menschlichen Denkweise nicht allzu viel zu tun. Dabei gibt es gewisse markante Unterschiede zwischen maschinellem und menschlichem Denken:

  1. Die Maschine hat keinerlei Verständnis für die einzelnen Begriffe. Bringt man einer Maschine bei – Hunde und Katzen auf Fotos zu erkennen – so verbirgt sich hinter dem Begriff Hund beispielsweise nur eine Menge von Referenzen, die dem System ermöglicht, Bildausschnitte richtig zuzuordnen. Mit menschlichem Verständnis hat das nichts zu tun.
  2. Kreativität ist mit einer künstlichen Intelligenz nur schwer vorstellbar. Für unseren Gebrauch wollen wir Kreativität als assoziatives Erinnerungsvermögen verstehen. Nach dieser Definition sind Maschinen nur dann zu Kreativität fähig, falls bereits Beziehungen zwischen den „Erinnerungen“ (Daten) bestehen. Diese Beziehungen müssten dann mit Wahrscheinlichkeiten belegt werden. Im Endeffekt ist das allerdings doch eine deterministische Herangehensweise an Kreativität und ermöglicht kein „out of the box thinking“, da nur von vornherein angelegte Tabellen benutzt werden können.
    Allerdings: Durch das Analysieren von Mustern und Datensätzen können Maschinen durchaus in der Lage sein, neue und sehr optimierte Lösungen einzubringen. Ein gutes Beispiel hierfür wäre das Programm AlphaGo, dass die Welt des Spiels Go aufgewühlt hat. AlphaGo hat die Spieltheorie stark mit bisher unbeachteten Varianten geprägt.
  3. Transfer von Verstandenem ist bisher auch nur sehr begrenzt möglich. Unser obiges Beispiel von AlphaGo ist beispielsweise nicht fähig, Poker oder Schach (oder Sonstige andere Spiele) zu spielen. Die KI Programme sind bisher einfach nicht in der Lage, Fähigkeiten ganzheitlich von einem Problem auf ein komplett anderes zu übertragen. Künstliche Intelligenzen erwerben also nicht wirklich Intelligenz, sondern Arbeitsweisen bezogen auf recht spezifische Probleme.
  4. Emotionen sind für #KI wenn überhaupt nur als abstrakte Verhaltensweisen analysierbar und können nicht verstanden oder „gefühlt“ werden. Deep-Learning Technologien können zwar inzwischen hochkomplexe Systeme analysieren und Muster erkennen – dazu gehören auch Emotionen – allerdings hat das mit dem Fühlen von Emotionen zunächst nichts zu tun. KI sind inzwischen immer besser darin menschliche Emotionen richtig zu kategorisieren und daraus Konsequenzen zu ziehen, allerdings bisher nur in abstrakter Form und ohne eigene „Gefühle“.

Man sollte also auf keinen Fall den Fehler machen zu denken, künstliche Intelligenz sei das gleiche wie menschliche Intelligenz. Die Unterschiede sind klar. Langfristig ist es aber durchaus möglich, dass oben genannte Punkte reduziert oder komplett ausgemerzt werden. Von echter Intelligenz kann man bei Maschinen noch lange nicht sprechen.

DigiWohnheiten: Digitalisierung – eine Gewohnheitssache

DigiWohnheiten: Digitalisierung – eine Gewohnheitssache

Die Prozesse der Digitalisierung in ein Unternehmen (oder eine Gesellschaft) einzubringen ist ein stückweises Unterfangen. Es ist wichtig dabei, dass jeder Beteiligte weiß, warum er neue Technologien benutzen soll.

Für die Unternehmensleitung heißt es hier mit gutem Beispiel voranzugehen und selbst die ersten Schritte zu tun. Es muss klare Anweisungen geben und die Unternehmensgewohnheiten müssen Stück für Stück in Richtung Digitalisierung geführt werden. Dabei kann es hilfreich sein, neue Technologien nicht nur unmittelbar in Unternehmensprozessen einzusetzen, sondern auch als Lifestyle Upgrades für die Mitarbeiter.
Zum Beispiel könnte man Smart-Office Technologien verwenden um die eigenen Mitarbeiter direkt an neue Technologien zu gewöhnen und neue Impulse zu setzen. Denn nur, wenn Digitalisierung auch aktiv dem eigenen (auch privaten) Nutzen dienlich ist, kann eine vollständige entmythifizierung von neuen Technologien erfolgen.
Unmittelbarkeit ist hier der Weg zum Ziel. Mitarbeiter sollen hinter Digitalisierung nicht irgendetwas verschwommenes technisches sehen, sondern konkret wissen worum es hier eigentlich geht und den eigenen Nutzen direkt erkennen können.

Die Unternehmensleitung kann hier ruhig etwas übertreiben. Etwa sprachgesteuerte Ventilatoren oder ähnliche Spielereien können hier helfen wages Unbehagen gegenüber Digitalisierung in Neugier und positives Interesse zu verwandeln. Dies gilt insbesondere für technologieaverse Unternehmen.

Chefs müssen hier mit gutem Beispiel vorangehen und selbst mit digitalen Technologien experimentieren und arbeiten. Wenn von oben herab ein Dekret kommt, radikal alles zu digitalisieren aber die Führungsetage selbst vermeidet beispielweise den digitalen Kalender, so kann mangelnde Authentizität zum Scheitern der besten Vorhaben führen.

Gewohnheiten sind hierbei ein wichtiges Schlagwort. Das Einbeziehen von Digitalisierung muss von den Mitarbeitern selbst propagiert werden. Rein extrinsische Motivationen und Zwänge können langfristig nicht für das Umdenken sorgen, das nötig ist. Es gilt also, für das ganze Unternehmen Gewohnheiten und Arbeitsweisen zu erschaffen, die technologieaffin und experimentierfreudig sind.

 

 

IoT-Potential nutzen – Fünf Praxistipps

IoT-Potential nutzen – Fünf Praxistipps

Im Wochentakt erscheinen neue Studien zum ökonomischen Potenzial des Internets der Dinge, häufig auch als Internet of Things (IoT) bezeichnet. Doch fehlende Best-Practice-Beispiele und Praxiserfahrungen wirken insbesondere im Mittelstand wie eine Barriere bei der Umsetzung von IoT-Projekten.

 

Obwohl IoT und Digitalisierung quer durch alle Branchen zu den ungeschlagenen Trendthemen gehören, sind viele Unternehmen, vor allem Midsize Companies, nach wie vor in einer Komfortzone. Sie sehen schlicht nicht, woher der nächste disruptive Angriff kommen könnte, sprich: durch welche disruptiven Innovationen (aus dem Englischen „disrupt“ für „unterbrechen“) im Zuge von IoT-Technologien ihre Produkte oder Dienstleistungen möglicherweise vollständig verdrängen könnten. Doch wer diese Gefahr nicht sieht, könnte schnell vom Markt gefegt werden. Zudem machen bislang nur wenige Unternehmen vor, wie man mit Digitalisierung mehr Gewinn erzielen kann: Der Maschinenbauer Trumpf, der bis 2021 eine vollständige digitalisierte Produktion anstrebt, verspricht sich Produktionssteigerungen von 30%, indem beispielsweise alle Produktionsteile mit Sensoren und Chips ausgestattet werden, um die Produktion vollständig mit Rechner steuern und planen zu können. Vollständig digitalisierte Unternehmen finden sich zwar derzeit noch nicht, aber es gibt bereits Erfolgsgeschichten. Das Internet der Dinge scheint ohnehin vor nichts Halt zu machen. Vernetzte Autos und Häuser, Assistenzsysteme zum Einparken oder Fitness-Armbänder sind alltäglich. In der Industrie läuft die Produktion seit Jahrzehnten automatisiert. Noch werden reale Arbeitskräfte zur Kontrolle gebraucht, sind die Maschinen aber miteinander vernetzt, kommen sie ohne menschliche Koordination aus. Experten tüfteln daran, IoT mit effizienter Datennutzung auch dazu beitragen zu lassen, möglichst angenehm und umweltbewusst in Städten leben zu können. Höhere Lebensqualität soll die Vernetzung von bislang getrennten Bereichen wie Umwelt, Energie und Verkehr schaffen. Aktuelles Beispiel der lebenswerten und nachhaltigen Smart City ist Barcelona mit seinen 700 WLAN Hotspots. Dortige Parks sind mit intelligenten Bewässerungssystemen ausgerüstet, Sensoren messen die Bodenfeuchtigkeit, so dass kein Wasser unnötig verbraucht wird. Auf den Straßen ermitteln Sensoren die Parkplatz-Auslastung und die Müllabfuhr nutzt Datenleser, um zu wissen, welche Tonne zur Leerung ansteht.

 

Doch wie geht man IoT-Projekte am besten an?

  1. Entwickeln Sie eine Strategie bzw. Vision für Geschäfts- und Unternehmensprozesse auf Basis neuer digitaler Technologien. Die Kernfragen lauten: Was sind die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in meinem Business und vor allem: gibt es mein Business in dieser Form überhaupt noch oder könnte es längst durch disruptive Innovationen verdrängt worden sein worden sein? Wenn Sie das analysiert haben, wissen Sie, wo Sie ranmüssen: Müssen Prozesse optimiert oder Services verbessert werden? Oder können Sie digital aufgebesserte Produkte anbieten, so wie Miele mit seiner internetfähigen Waschmaschine?
  2. In Kundenbedürfnissen denken, nicht in Features. Machen Sie es wie Apple, Amazon und Tesla: Richten Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen bedingungslos auf den Kundennutzen aus. Planen Sie nicht primär von Ihren technischen Möglichkeiten her, so entstehen unpraktische, nicht marktfähige Produkte. Denken Sie nutzerorientiert und suchen Sie Inspirationen in der IT.
  3. IoT- Lösung individuell erstellen. Eine Lösung nach Schema F bringt Sie nicht weiter. Entscheidend ist es, die richtigen Technologiebausteine (wie IoT-Plattform, Plug&Play-Werkzeuge für Messaufgaben, Cloudanbindung von Sensoren zur Analyse der Daten etc.) intelligent zusammenzufügen, sodass wettbewerbsrelevante Aspekte – denken Sie an disruptive Angreifer – geschützt sind.
  4. Eine IoT- Plattform ist der wichtigste Baustein. Legen Sie deshalb zentrales Augenmerk auf die IoT-Plattform, vor allem bei der Auswahl. Achten Sie darauf, dass die Plattform entscheidende Technologien unterstützt und welche Daten genau mit dem Plattformanbieter geteilt werden. Eine IoT-Plattform stellt elementare Funktionen wie Connectivity, Datenstandardisierung und-management, Datenvisualisierung, Device Management, Schnittstellen und grundlegende Sicherheits-Features bereit.
  5. Security first. Sicherheit gibt es nichtout of the box“, auch wenn IoT-Plattformanbieter dies versprechen. Achten Sie mindestens auf eine End-to-End-Verschlüsselung, eine separate Speicherung von Nutzer- und Betriebsdaten oder eine eindeutige Vergabe von Nutzer- und Betriebsdaten. Last but not least: Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter in puncto Datenhandling, z.B. via Schulung. Denn die richtigen unternehmensinternen Gewohnheiten sind unabdingbar, damit nicht Unbefugte in die IoT-Lösungen eindringen und so einen immensen Schaden anrichten können.

Big Data: Potenziale nutzen, Risiken minimieren und Marktposition sichern

Big Data: Potenziale nutzen, Risiken minimieren und Marktposition sichern

Wer Unternehmens- und Kundendaten mit Big Data-Technologien geschickt zu nutzen weiß, kann enormes Umsatzpotenzial heben oder gar neue Geldquellen erschließen, indem er via Big Data aus seinen Daten heraus neue Geschäftsmodelle entwickelt. Dennoch halten sich viele kleinere und mittelständische Unternehmen bei Big Data zurück. Zu groß scheint vielerorts die Scheu vor zusätzlichen Investitionen in Hardware, Lizenzen und Mitarbeiter sowie die Angst vor Datenmissbrauch. Doch wer im wirtschaftlichen Wettbewerb auch in Zukunft die Nase vorn haben will, wird um Big Data nicht herumkommen. Denn schon jetzt sind viele Business-Szenarien und -Prozesse ohne Big Data-Technologien nicht möglich. Wir unterstützen Sie als Unternehmen dabei, Big Data-Potenziale zu identifizieren, die  Risiken zu minimieren und helfen Ihnen so, Ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern.

 

„Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“, wusste schon Friedrich Schiller  und wie Recht der deutsche Dichter und Lyriker des 18. Jahrhunderts damit hatte, zeigen eindrücklich Worst Practise-Beispiele wie die von Nokia und Kodak. So wie der ehemalige Weltmarktführer für Handys den Smartphone-Boom verschlafen hatte und damit seinen Niedergang eingeläutet, hatte auch der einstige Kamerahersteller Kodak, über Jahrzehnte Technologieführer, die digitale Entwicklung am Fotomarkt übersehen und unterschätzt.

 

Beide Firmen wurden Opfer einer schwerfälligen und innovationsfeindlichen Unternehmensstrategie. Sie zeigen deutlich: Wer überleben will, muss mit der Zeit gehen – Stichwort Digitale Transformation – und gegebenenfalls – Stichwort Digitale Disruption – sein Geschäftsmodell in Frage stellen.

 

Big Data ist dabei der Schlüssel, mit denen Unternehmen die unumgänglichen Themen Digitale Transformation und Digitale Disruption angehen können. Die Nutzung von Big Data, darunter versteht man die strukturierte Analyse von großen Datenmengen, um daraus neue Erkenntnisse abzuleiten, ist der Dreh- und Angelpunkt, der über ihre Zukunftsfähigkeit entscheidet. Datengetriebene Unternehmen sind schon jetzt erfolgreicher und produktiver. Mithilfe digitaler Kassensysteme kann z.B. der Supermarktbetreiber von nebenan schon jetzt in Echtzeit einsehen, was und wann wir zu welchem Preis einkaufen und über Big-Data-Algorithmen entsprechende Vorhersagen machen, die er sich zu Nutze machen kann, indem er sie nutzt, um personifizierte Rabattaktionen und/oder exakt platzierte   Werbeaufsteller zu starten. Generell sind viele Geschäftsprozesse und -modelle ohne Einsatz von Big Data-Technologien nicht möglich. Hedge-Fonds beispielsweise machen sich über Big-Data-Algorithmen die Datenflut von Twitter nutzbar,  um Aktienkurse vorherzusagen.

Im Mittelstand wirken jedoch mangelnde Praxiserfahrungen, vor allem in puncto Datenschutz und zu hohe Investmentkosten als Barrieren für die (verstärkte) Nutzung von Big Data. Das Potential von Big Data ist jedoch auch für den Mittelstand risikominimiert nutzbar. Externe Profis bieten eine optimale Unterstützung bei der Erarbeitung von Lösungswegen.

Cloud Computing: Umsatzeinbußen durch fehlendes Knowhow

Cloud Computing: Umsatzeinbußen durch fehlendes Knowhow

Cloud Computing gilt als hochrelevant, wird aber dennoch nur unzureichend umgesetzt. Mehr als die Hälfte aller IT-Entscheider beklagt, dass fehlende Cloud-Expertise ihr Business behindert. Hinzu kommt, dass vor allem mittlere und kleinere Unternehmen im branchenweiten Wettbewerb Schwierigkeiten haben, entsprechende Fachkräfte zu rekrutieren. Doch je länger Sie als Unternehmen zögern, umso mehr Umsatz werden Sie verlieren.

 

Unternehmen wissen zwar um die Bedeutung von #Cloud Computing, können die Vorteile aber nicht vollends ausschöpfen, so die aktuelle Studie „The Cost of Cloud Expertise“ von Rackspace in Zusammenarbeit mit der London School of Economics and Political Sciences. Befragt wurden 950 IT-Entscheider und 950 IT-Profis u.a. aus Deutschland, Schweiz, Benelux, GB und USA, die in ihren Unternehmen die Cloud nutzen. Neben fehlendem oder mangelhaftem Fachwissen, welches 52% der befragten IT-Executives beklagen, behindere vor allem die Schwierigkeit bei der Rekrutierung von Fachkräften mit detailliertem Cloud-Wissen das vollumfängliche Heben des Cloud-Computing-Potenzials. Das fehlende Knowhow beeinträchtige das Vorantreiben größerer Innovationen, sagen 47% der Befragten.

 

Angesichts der zunehmenden #Digitalisierung fast aller Unternehmensbereiche wird die Bedeutung von Cloud-Kompetenz weiter wachsen. Da neben der schwierigen Fachkräfte-Bindung nach Ansicht von 84% der IT-Entscheider auch die Weiterbildung von Mitarbeitern ein zusätzliches Hemmnis darstellt, da sie „einige Wochen oder länger“ dauert, empfiehlt es sich für Unternehmen, flankierend zu Rekrutierung- und Personalentwicklungsmaßnahmen auf die Hilfe von externen Profis zu setzen, die sowohl über die erwünschte Erfahrung als auch die notwendige Expertise verfügen.

Gravierende Sicherheitslücke im WLAN entdeckt

Vorsicht beim Online Banking oder Shopping!

Sicherheitsforscher haben eine gravierende #Sicherheitslücke entdeckt, die fast alle bestehenden WLAN-Verbindungen betrifft. Mit der als „KRACK“ bezeichneten Attacke können Angreifer die WPA2-Verschlüsselung aufbrechen, belauschen und manipulieren. Sie müssen sich allerdings in Reichweite eines Hotspots befinden, um diese Lücke ausnutzen zu können.

Was Sie jetzt beachten sollten:

  1. Generell gilt: Es sind nicht die Router von der Sicherheitslücke betroffen. Das bedeutet, dass das Problem nicht beim Sender, sondern bei den Empfangsgeräten, also Laptops, Smartphones und Tablets liegt. Für die Nutzer gilt: Den Patch möglichst sofort installieren, wenn er verfügbar ist. Wer bis dahin unsicher ist, sollte den WLAN-Standard 802.11r auf seinem Gerät deaktivieren.
  2. Falls Sie nicht sicher sind, ob der Hersteller eines Ihrer Geräte mit WLAN-Schnittstelle bereits auf die Veröffentlichung der Schwachstellen reagiert hat, verwenden Sie zur Datenübertragung ausschließlich kabelgebundene Verbindungen oder mobile Datennetze. Um das Risiko zu minimieren, können kabellose Verbindungen zusätzlich mit einer VPN-Verschlüsselung abgesichert werden.
  3. Meiden Sie möglichst offene WLAN-Verbindungen wie in Cafés oder Bahnhöfen, wenn Sie sensible Tätigkeiten wie Online-Shopping oder Online-Banking vornehmen möchten. Sobald das Endgerät (Laptop, PC, Mac) mit einem Kabel die Internetverbindung herstellt, besteht kein Risiko mehr. Innerhalb der nächsten Tage sollten dazu Updates von den Herstellern erscheinen. Sobald diese erschienen sind, sollten Sie unbedingt Ihr Endgerät updaten und auf den neuesten Stand bringen.