Bereits in der Krise die richtigen Weichen stellen – Digitalisierung, Kostenreduktion und Krisenmanagement (Teil 2)

Erfolgreiche Unternehmen sollten jetzt 3 Bereiche besonders unter die Lupe nehmen

In Teil 1 haben wir über die Vorbereitungen auf dem Weg aus der Corona Krise geschrieben, hier u.a.  über Handlungschancen oder z.B. über einen Digitalisierungsschub nach der Krise. In Teil 2 erhalten Sie einen Überblick über die zu untersuchenden Bereiche, mit dem Ziel u.a. Ihre Kosten zu optimieren, über eine krisenfeste und nachhaltige Digitalisierungs- und Sourcing Strategie… 

1. Check der IT-Betriebs- und Wartungskosten

Begegnen Sie der Krise bereits jetzt mit einer schonungslosen Analyse Ihrer IT-Betriebskosten und mannigfacher Optimierungspotenziale, z.B. durch

  • Benchmarking Ihrer IT-Systemlandschaft inkl. Marktvergleich der Lizenz- und Wartungsverträgen
  • Benchmarking Ihrer IT-Herstellkosten
  • IT-Vertragsanalyse
  • IT-Systemanalyse im Hinblick auf Konsolidierungs- und Optimierungspotential in Entwicklung und Betrieb
  • Überprüfung Sale & Lease-back Modelle

Gerne unterstützen wir Sie aktiv dabei mit unserem vielfach-marktbewährten Toolkit, z.B. mittels der GEBHARDT Benchmarkdatenbank mit über 30.000 Referenzwerten an IT-Kosten / -Preisen. Kein Datum innerhalb dieser Benchmarkdatenbank ist dabei älter als 9 Monate.

Profitieren Sie also von unserer umfangreichen Marktkenntnis und überprüfen Sie Kostensenkungs-potential durch aktives Nachverhandeln oder Neuvergabe von IT-Verträgen.

Daneben ermitteln wir mit Ihnen gemeinsam (remote!) auf Basis der GEBHARDT Framework-Rating MethodeR kurzfristig und transparent die wesentlichen Kenngrößen Ihrer Systemlandschaft: Kritikalität der Prozessunterstützung, Wiederherstellungsbedarf, Betriebskosten und Absicherung Ihrer Plattformen. Hieraus lässt sich Optimierungsbedarf schnell und transparent ableiten.

Mögliche Optimierungsmaßnahmen sind dabei:

  • Kostensenkung durch Anpassung von Verfügbarkeit und Service Level
  • Kostensenkung durch Bereinigung redundanter Systemlandschaften
  • Umstieg auf kostengünstige Standardplattformen
  • Verlagerung von einfachen und nicht-wertschöpfenden IT-Betriebsleistungen
  • Optimierung von Lizenzbeständen 

2. Digitalisierungs-Strategie

Haben Sie eine Digitalisierungsstrategie? Daraus abgeleitet eine IT-Sourcing / Cloud Strategie? Sind Sie sicher, dass die bei der Ausarbeitung dieser Strategie geltenden Einflussfaktoren in- und nach der Krise so, wie seinerzeit formuliert noch Bestand haben?

Nutzen Sie die Zeit des „Shutdowns“ für eine Überprüfung und ggf. Anpassung dieser Strategie und entsprechender Projekte. Überprüfen Sie bestehende Projekte / Programme auf den Wertbeitrag für Ihr Unternehmen und fokussieren Sie die Aktivitäten Ihrer IT-Projekte auf Projekte mit einem unmittelbaren Wertbeitrag für Ihr Unternehmen und eliminieren Sie Engpässe in Ihrer IT-Infrastruktur.

  • Entwicklung Digitalisierungsstrategie auf Basis sich verändernder Umwelteinflüsse und strategischer Unternehmensziele
  • Welche konkreten Projekte im Bereich Digitalisierung von Prozessen / Prozessautomation erwirtschaften einen hohen ROI bzw. verschaffen einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil?
  • Für welche Funktions- und IT-Bereiche nutze ich welche Cloud?
  • Direktnutzung von Hyperscaler-Services im Mittelstand? Welche Chancen und Risiken birgt das für mein Unternehmen und welche Alternativen und Partner eignen sich für welche Services?
  • Einbettung moderner O365/WIN10 Endnutzer & Kollaborations-IT Produkte und Prozesse in den laufenden IT-Betrieb
  • Ableitung einer SAP/ERP-Transformationsstrategie für Ihr Unternehmen
  • Aufsetzen erfolgreicher IT-ERP-/Non-ERP Transformationsprojekte

Formulieren Sie gemeinsam mit uns und der langjährigen Unternehmenspraxis aus 15 Jahren Beratung für den deutschen Mittelstand eine krisenfeste und nachhaltige Digitalisierungs- und Sourcing Strategie und definieren Sie konkrete IT-Umsetzungsprojekte, die für Ihr Unternehmen einen kurzfristigen hohen ROI erwirtschaften und dabei dennoch nachhaltig wirken – bevor es andere tun.

3. Krisenmanagement

Hat Ihr Krisenmanagement bei Covid-19 funktioniert? Dabei war und ist diese Krise und dem amtlich verordneten „Shutdown“ in ihrer Bewältigung bislang weitgehend digital – ein weitgehendes Herunterfahren von Produktion und Management auf ein Minimum.

Andere Krisen und neue Herausforderungen werden kommen, starten Sie mit uns mit der Durchführung oder Aktualisierung einer Business-Impact Analyse nach etablierten Methoden und Standards und entwickeln dabei konkret und ad hoc umsetzbare Krisenpläne inkl. einer zeitgemäßen Toolunterstützung für Alarmierung und Krisenmanagement.

Schnelles und effektives Krisenmanagement und die Vorbereitung darauf ist eine Kernaufgabe im Hinblick auf zukünftige disruptive Ereignisse.

Wir als GEBHARDT begleiten Sie als Unternehmen vertrauensvoll – auch durch diese Krise. Aus unserer Sicht ist es wesentlich, jetzt zu handeln – ein Abwarten verbessert weder Ihre Kosten- noch Wettbewerbsposition.

Übrigens:
Gerne besprechen wir mit Ihnen mögliche Kostenoptimierungsprojekte auf einer pro-rata Basis – wir  scheuen uns nicht, Verantwortung für ein erfolgreiches Kostenmanagement zu übernehmen. 

Sprechen Sie uns an.

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Bereits in der Krise die richtigen Weichen stellen – Digitalisierung, Kostenreduktion und Krisenmanagement (Teil 1)

Vorbereitungen auf dem Weg aus der Corona Krise

Die Stimmung in den Führungsetagen von Unternehmen weltweit hat sich mit der Corona-Krise stark eingetrübt, entsprechende wöchentliche Umfragen globaler Industriemanager zeigen das überdeutlich[1]. Das gilt für den deutschen Mittelstand analog zu global agierenden Konzernen, jedoch sind hier die zusätzlich knappen Liquiditätsreserven in mittelständischen Unternehmen ein erhebliches zusätzliches Problem. Mit einer raschen Rückkehr zum Normalzustand ist nicht zu rechnen, eine kurzfristige Lockerung der Kontaktsperren und eine schrittweise Aufhebung der Beeinträchtigungen auf der Produktions- wie auf der Absatzseite deuten sich nicht wirklich an.Und doch gibt es eine Reihe von Maßnahmen und Initiativen, die insbesondere mittelständische Unternehmen jetzt bereits forcieren sollten, um die Zeit während des sog. „Shutdowns“ zu nutzen.

[1] DPA-AFX, 07.04.2020

Digitalisierungsschub nach der Krise

Wenn die Krise speziell in Deutschland eines offenbart hat, dann das: Deutschland hinkt in digitalen Bereichen um Längen hinterher. Schon in den ersten Tagen der Beeinträchtigungen brachen Unternehmens-Netzwerke unter dem Ansturm der ungewohnten Home-Office Nutzer zusammen oder Mitarbeiter hatten schlichtweg überhaupt keinen Zugang zu einer Home-Office-fähigen Arbeitsplatz Infrastruktur samt zugehöriger Kollaborations-Tools und Supportprozessen. Daneben ist das verteilte Arbeiten in „nicht-kontrollierter“ Arbeitsumgebung nicht nur für Mitarbeiter ungewohnt, sondern in noch höherem Maße war und ist das Management überwiegend gar nicht darauf vorbereitet.

Unternehmen behelfen sich kurzfristig so gut es eben geht, z.T. mit einschlägiger Freeware um der Softwarethematik zu begegnen, mittels Nutzung privater Arbeitsplatz- und Telefon-Infrastruktur der Mitarbeiter und sonstiger ad-hoc Maßnahmen, um überhaupt beschränkt handlungsfähig zu bleiben. Zeitweise waren auch Dienste der globalen Hyperscaler wie Microsoft dem Ansturm nicht gewachsen, das Internet bzw. datenintensive Streamingdienste wie Netflix mussten zugunsten prioritären Datenströmen gedrosselt werden. IT-Infrastruktur am Limit!

Nicht nur unter IT-Sicherheitsaspekten muss man dies als „abenteuerlich“ bezeichnen. Auch im Falle eines mit Sicherheit nur schrittweise vollzogenen, kommenden Wiederanlaufens der Wirtschaft (derzeitiges Beispiel Österreich), werden Unternehmen aufgrund der geschilderten Arbeitsweise massive Zeit- und Effizienzverluste verzeichnen, die gesamte Volkswirtschaft wird aufgrund fehlender Digitalisierung und IT-Infrastruktur einen finanziellen Schaden, der nicht beziffert werden kann erfahren.

Es zeigt sich, dass der überwiegende Teil der Unternehmen aber auch öffentliche Institutionen wie Schulen, Behörden und die gesamte Verwaltung nur bedingt auf eine solche exogene Krise vorbereitet ist – allen bekannten Initiativen wie z.B. Unternehmens-Risiko- und Business Continuity Programmen zum Trotz, die in den vergangenen Boomjahren nur allzu oft halbherzig oder – im Bereich realistischer Krisenplanung – mutmaßlich gar nicht durchgeführt wurden.

Es ist davon auszugehen, dass mit der Überwindung der psychologischen und materiellen „Schockstarre“ der Corona-Krise eine drastische Bewusstseinsänderung sämtlicher öffentlicher und privater Institutionen stattfindet – welche zu ebenso drastischen Verhaltensänderungen – und mit Blick auf IT- und Infrastrukturen zu einem massiven Anstieg der Digitalisierungsbemühungen führen wird. 

Hier ist nun im Vorteil, wer Handlungschancen bereits jetzt erkennt und angeht, bevor ungeprüfte IT-Kosten das Unternehmen zusätzlich zur Krisenbewältigung belasten und der Verteilungskampf um knappe Ressourcen zur Behebung von Engpässen – innerhalb der Unternehmens-IT sowie im Bereich innovativer und kostensenkender Digitalisierungsprojekte – beginnt.

Bereits jetzt werden die Weichen für den Wiederanlauf gestellt, die Analysen gefahren und die Programme geschnürt, die mit dem Wiederanlauf bereits in die Realisierungsphase gehen müssen, um mit vorne dabei zu sein.

Erfahren Sie in Kürze – in Teil 2 dieses Beitrags – welche Bereiche erfolgreiche Unternehmen besonders unter die Lupe nehmen sollten.

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